Ernährung, um Gingivitis und Parodontose einzuschränken.

Ernährung / Zahnfleischentzündung

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Neueste Erkenntnisse aus der Forschung - Der Einfluss von Mikronährstoffen auf Parodontopathien

Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Parodonthopathien und der Ernährung besteht. Bei Parodonthopathien handelt es sich um hartnäckige und sehr oft chronische Erkrankungen.
Eine unterstützende, ganzheitliche Behandlung ist daher sinnvoll. Neben einer sorgfältigen Mundhygiene und dem Verzicht auf Nikotin sollte auf die Ernährung geachtet werden. Gegebenenfalls sollten zusätzliche Mikronährstoffe eingenommen werden, um den Krankheitsverlauf zu verbessern. Eine ausreichende Zufuhr von Mikronährstoffen durch die Ernährung wirkt aber auch vorbeugend und sorgt dafür, dass sie langfristig gesund bleiben.





Als Mikronährstoffe werden Substanzen bezeichnet, die der Körper in der Regel nicht selber herstellen kann und die durch die tägliche Nahrung aufgenommen werden müssen. Hierbei handelt es sich um Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Aminosäuren und Stoffwechselintermediate wie Carnitin oder das Coenzym Q 10.

Wie beeinflussen einzelne Mikronährstoffe oder deren Mangel den Verlauf von Parodontopathien

Coenzym Q 10

Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass durch die topische Anwendung von Q 10 Gingivitis, Zahnfleischbluten und die Taschentiefe signifikant reduziert werden können. Desweiteren werden durch die Einnahme des Coenzyms Q 10 die Symptome von Gingivitis und Peridontitis vermindert.

Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: 3-10 mg je nach Ernährung und gemäß verschiedener Studien

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Rindfleisch, Fisch, Huhn, Sojaöl, Erdnüsse, Sesam, Pistazien

Bei einer therapeutischen Einnahme konsultieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der richtigen Dosierung.

Antioxidantien

Vitamin C

Ein niedriger Vitamin C-Wert im Plasma geht einher mit einem erhöhten Risiko an Parodontopathien.Vitamin C wird daher schon lange eingesetzt um Zahnfleischerkrankungen zu verhindern.
Ein neue Studie der Universität Jena hat zudem die besondere Wirkung von Grapefruits nachgewiesen. Bereits nach zwei-wöchigem Grapefruitkonsum stieg der Vitamin-C-Status an und die Zahnfleischblutungen gingen zurück. Dies liegt sicherlich nicht nur am Vitamin C, sondern auch an weiteren synergetisch wirkenden Inhaltsstoffen.

Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: Die Tagesdosis zur Verhinderung eines akuten Mangels liegt bei 90 mg. Die durchschnittliche ernährungsbedingte Aufnahme liegt bei 110 mg, wobei der Wert je nach Ernährungsweise stark schwanken kann.

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Zitrusfrüchte (z. B. Orangen, Grapefruits, Zitronen), grüner Tee, Erdbeeren, Tomaten, Brokkoli, Blumenkohl und viele andere Obst- und Gemüsesorten.

Bei einer therapeutischen Einnahme konsultieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der richtigen Dosierung.

Vitamin E

Vitamin E mildert nachweislich Entzündungen bei Parodontopathien.

Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: Die minimale Tagesdosis zur Verhinderung akuter Mangelerkrankungen liegt bei 22 IE (15 mg) Vitamin E, mit der Nahrung wird im Durchschnitt nur die Hälfte dieser Menge aufgenommen.

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Pflanzenöle, Margarine, Nüsse, Samen, Avocados und Weizenkeime enthalten Vitamin E.

Bei einer therapeutischen Einnahme konsultieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der richtigen Dosierung.

Vitamin D

Vitamin D wirkt sich positiv auf die Knochengesundheit aus.

Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: Die noch aktuelle Tagesdosis für Vitamin D liegt bei 400 IE täglich. Dieser Wert wird jedoch aufgrund aktueller Forschung als für die meisten Menschen um mindestens 50% zu niedrig angesehen.

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Vorwiegend in Fischen (Lachs, Sardinen, Makrelen) und Fischleberöl (Lebertran), sowie in Eigelb und mit Vitamin D angereicherten Lebensmitteln (z. T. Milch).

Bei einer therapeutischen Einnahme konsultieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der richtigen Dosierung.

Calcium

Calcium wirkt sich nicht nur positiv auf die Knochengesundheit aus, sondern reduziert außerdem das Risiko für Zahnfleischerkrankungen.

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Milch und Milchprodukte, Obst, Grünkohl und anderen Gemüsen. Obwohl Brot und Backwaren nur wenig Kalzium enthalten, tragen diese Lebensmittel aufgrund des mengenmäßig hohen Verzehrs in der Regel zur Bedarfsdeckung bei.

Bei einer therapeutischen Einnahme konsultieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der richtigen Dosierung.

Folsäure

Mundwasser mit Folsäure kann Gingivitis und einhergehende Entzündungen bei Schwangeren bekämpfen.

Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: Die minimale Tagesdosis (RDA) für Folsäure für Erwachsene liegt bei 400 Mikrogramm (mcg), für schwangere und stillende Frauen bei 600 mcg. Für ältere Menschen wird eine Einnahme von 500 mcg am Tag empfohlen.

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Dunkelgrünes Blattgemüse und Salat, Orangen, Hülsenfrüchte (Bohnen und Erbsen), Hefe

Bei einer therapeutischen Einnahme konsultieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der richtigen Dosierung.

Folsäure ist in der Schwangerschft recht wichtig, daher hier ein kurzer Einwurf zur Wichtigkeit von der Kombination von guter Zahnpflege und richtiger Ernährung in der Schwangerschaft:


Ernährung bei Parodontitis. Weitere Hilfe bei Parodontitis.




Zink

Studien belegen, dass Patienten mit Parodontopathien erniedrigte Zink-Werte vorweisen.

Dosisbereich bei durchschnittlicher Nahrungsaufnahme: 25 mg

Vorkommen in Nahrungsmitteln: Fleisch, Meeresfrüchte, Käse, Milchprodukte, Nüsse, Bohnen

Bei einer therapeutischen Einnahme konsultieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der richtigen Dosierung.



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Quellen

Orthoparadent Broschüre 2010 - Informationen für Fachkreise: Mirkonährstoffe bei Parodontopathien. Delta Med Betriebsges.mbH & Co. KG




http://dgk.de/gesundheit/mikronaehrstoffebiosubstanzen/lexikon/
Ernährungstipps;Ernährung Schutz / Hilfe bei Zahnfleischentzündung; Tipps für die Ernährung, um Zahnfleischentzündung zu verhindern, bzw. die Heilung zu unterstützen. Parodontis / Gingivitis / Zahnfleischbluten. Verbesserte und vor allem die richtige Zahnpflege sowie Verbessungen bei der Ernährung helfen mesut schon erstaunlich weit. Gehen Sie immer zum Zahnarzt und folgen Sie dem zahnärztlichen Rat bzg. Behandlungsoptionen und Verbesserung von täglicher Zahnpflege und Ernährung. | Ernährung und Zahnfleischentzündung. Hilfe bei Parodontose | Zusammenhang von Parodontitis und Ernährung.

 

Sonja / Lutz / Anna